Cybermobbing – kein Kavaliersdelikt

 

Am 26.11.2018 besuchte Frau Reiss, Polizeibeamtin und Referentin der Hans-Seidl-Stiftung die Mittelschule Seubersdorf und referierte zum Thema Cybermobbing. Der Irrglaube, dass man im Internet anonym sei und man eh nicht erwischt werde, konnte rasch ausgeräumt werden. Über die IP-Adresse kann jederzeit nachvollzogen werden von welchem Haushalt und welchem Rechner aus der Missbrauch begangen wurde. Staatsanwaltschaft und Polizei haben so die Möglichkeit Straftaten schnell nachzugehen und die Schuldigen zu finden. Die Vergehen sind mittlerweile zahlreich und breit gefächert:  Gewaltdarstellungen, rechtsradikale Texte und das unaufgeforderte Zusenden von Pornografie. Die Polizei ist in diesen Fällen berechtigt die Geräte, von denen aus die Straftaten begangen wurden, zu beschlagnahmen, sowie die Räume weiter nach verdächtigen Geräten zu durchsuchen. Schülerinnen und Schüler wurden dazu angeregt, gerade die sozialen Netzwerke verantwortungsbewusst zu nutzen und erst zu überlegen, wie der Text, den sie gerade schreiben beim Empfänger wohl ankommen wird. An den sehr informativen Vortrag anschließend, gab es die Möglichkeit zu einem offenen Gespräch. Es war deutlich zu erkennen, dass die Kinder verstanden hatten, dass man im Internet sensibel mit seinen persönlichen Daten umgehen muss. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Frau Reiss und die Stiftung Hans-Seidl.  (ah)